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Blazor Hybrid mit .NET MAUI als Alternative zu Blazor WebAssembly – Analyse am Beispiel der mobilen Anwendung „AL.VIS/Mobil“
(2025)
- Diese Bachelorthesis untersucht, inwiefern Blazor Hybrid mit .NET MAUI eine praktikable Alternative zum Hostingmodell Blazor WebAssembly für die mobile Anwendung „AL.VIS/Mobil“ darstellt. Die Anwendung wird zur digitalen Erfassung von Messwerten im Außendienst, beispielsweise im Umweltmonitoring, eingesetzt.
Die Arbeit beginnt mit einem theoretischen Vergleich der beiden Hostingmodelle, der mithilfe einer Nutzwertanalyse die jeweiligen Vor- und Nachteile beleuchtet. Darauf aufbauend wird die bestehende, auf Blazor WebAssembly basierende Anwendung „AL.VIS/Mobil“ analysiert, um eine fundierte Grundlage für die anschließende Migration zu schaffen.
Der praktische Teil der Arbeit beschreibt die Konzeption und Umsetzung der Migration der Anwendung auf Blazor Hybrid. Hierbei werden notwendige Anpassungen, insbesondere in den Bereichen der lokalen Datenspeicherung und der Authentifizierung, detailliert erläutert.
Im abschließenden Vergleich der beiden Anwendungsversionen wird evaluiert, inwieweit die in der Theorie identifizierten Vorteile von Blazor Hybrid in der Praxis realisiert werden konnten. Das Ergebnis zeigt, dass die Migration technisch erfolgreich war und die neue Anwendung voll funktionsfähig ist. Obwohl Blazor Hybrid durch die einfachere Umsetzung der Offline-Fähigkeit und den potenziellen Zugriff auf native Funktionen überzeugt, rechtfertigen die zum aktuellen Zeitpunkt implementierten Features jedoch noch keinen vollständigen Umstieg auf das Framework.
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Tragwerksverstärkungen von Autobahnbrücken mit CFK-Lamellen
(2025)
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Performance Controlling für aktivgemanagte Multi Asset Fonds – Konzepterarbeitung am Beispiel der Fondsfamilie Leipziger Vermögensstrategie
(2025)
- ie vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Konzepts zum Performance Controlling für aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds am Beispiel der Fondsfamilie „Leipziger Vermögensstrategie“. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Qualität des Fondsmanagements mithilfe geeigneter Steuerungsgrößen, Benchmarks und Attributionsanalysen valide erfassen und transparent darstellen lässt.
Ausgangspunkt ist die theoretische Fundierung durch die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz (1952) sowie durch zentrale Modelle der Performancemessung, wie Sharpe Ratio, Treynor Ratio und Jensen’s Alpha. Diese Kennzahlen ermöglichen eine risikoadjustierte Bewertung von Fondsrenditen und dienen als Grundlage für den Vergleich mit relevanten Benchmarks. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Performanceattributionsanalyse nach Brinson et al. (1986), welche die aktive Rendite in Allokations-, Selektions- und Interaktionseffekte zerlegt und damit die Managementleistung differenziert messbar macht. Zudem werden regulatorische Rahmenbedingungen wie MiFID II, PRIIPs und die Offenlegungsverordnung (SFDR) berücksichtigt, die die Anforderungen an Transparenz und Vergleichbarkeit wesentlich prägen.
Methodisch kombiniert die Arbeit quantitative Simulationen von Kennzahlen und Attributionsanalysen mit einer qualitativen Fallstudienbetrachtung der Sparkasse Leipzig. Die Untersuchung der drei Fondsvarianten Substanz, Balance und Potenzial zeigt, dass insbesondere die Qualität der Titelselektion ein zentraler Erfolgsfaktor für die Fondsperformance ist, während taktische Allokationsentscheidungen teilweise Schwächen aufweisen. Zudem wird deutlich, dass die Wahl und Anpassung geeigneter Benchmarks entscheidend ist, um die Managementleistung zutreffend einordnen zu können.
Auf Basis der theoretischen und praktischen Erkenntnisse entwickelt die Arbeit ein Konzept für ein Performance Controlling, das sowohl quantitative Kennzahlen als auch qualitative Aspekte der Investmentphilosophie und ESG-Kriterien integriert. Dieses Konzept unterstützt nicht nur die interne Steuerung der Fonds, sondern auch die externe Kommunikation gegenüber Anlegern und Regulatoren. Es leistet somit einen Beitrag zur nachhaltigen Professionalisierung des Fondsmanagements.
Zusammenfassend zeigt die Arbeit, dass ein fundiertes Performance Controlling Transparenz schafft, die Wettbewerbsfähigkeit aktiv gemanagter Multi-Asset-Fonds stärkt und eine evidenzbasierte Grundlage für Managemententscheidungen liefert. Für die Sparkasse Leipzig bedeutet dies die Möglichkeit, die Qualität ihrer Fondsprodukte klarer herauszustellen und sich im Wettbewerb mit passiven Anlagestrategien wie ETFs besser zu positionieren.
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Entwicklung datengetriebener Analysemodelle zur Fehlerprävention und Ableitung von Handlungsempfehlungen beim atmosphärischen Plasmaspritzen von Zylinderkurbelgehäusen
(2025)
- Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines praxisnahen, robusten Analyse-Systems zur automatisierten Datenverarbeitung (AD) im Kontext des atmosphärischen Plasmaspritzprozesses. Dieser Prozess stellt hohe Anforderungen an die Qualitätssicherung und Prozessüberwachung, da er komplexe physikalische Vorgänge und variable Sensordaten umfasst.
Im Mittelpunkt steht die Auswahl und Optimierung eines geeigneten maschinellen Lernverfahrens, das zuverlässig mit den Sensordaten aus dem Beschichtungsprozess umgehen kann. Dabei werden nicht nur die Modellierung und Datenverarbeitung betrachtet, sondern auch die Visualisierung, Interpretierbarkeit und Integration von Nutzerfeedback durch Fachpersonal.
Das Ziel ist die Einbettung des entwickelten Systems in eine reale Produktionsumgebung, um eine intelligente, adaptive Unterstützung bei der Prozessanalyse und -optimierung zu ermöglichen.
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Erfolgreiche Personalführung im Autohaus Kittel GmbH: Der Schlüssel zur langfristigen Bindung qualifizierter Mitarbeiter
(2025)
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Untersuchung der Eignung von Betonrecycling für die Verwendung in lastabtragenden Schotterspeichern
(2025)
- Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Recyclingbeton (RC-Beton) als alternatives Gesteinskörnungsmaterial in luftdurchströmten Schotterspeichern. Ziel war es, das Potenzial des RC-Materials hinsichtlich mechanischer Eignung, Dauerhaftigkeit, wärmetechnischer Leistungsfähigkeit sowie Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu konventionellem Natursteinschotter zu bewerten.
Im theoretischen Teil wurden die Grundlagen von Schotterspeichern, die normativen Anforderungen an Wasserbausteine sowie relevante Schadensmechanismen von Beton wie Carbonatisierung, Alkali-Kieselsäure-Reaktion und verspätete Ettringitbildung aufgearbeitet. Ergänzend erfolgte eine Gegenüberstellung literaturbasierter Eigenschaften von Recyclingmaterial mit eigenen Laboruntersuchungen zur Rohdichte und Wasseraufnahme. Die Ergebnisse bestätigten die in der Literatur beschriebenen Tendenzen einer höheren Porosität und signifikant gesteigerten Wasseraufnahme von RC-Material gegenüber Naturstein.
Hygienische Risiken, die sich aus der erhöhten Wasseraufnahme ergeben, schränken den direkten Einsatz von RC-Beton in klassischen Schotterspeichern mit Raumluftanbindung ein. Durch eine Systemtrennung von Speicher- und Lüftungssystem, beispielsweise in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe oder einem Luft-Luft-Wärmetauscher, können diese Risiken jedoch vermieden werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, RC-Beton auch in diesem Anwendungsfeld sinnvoll zu nutzen.
Eine qualitative Kostenanalyse zeigt zudem, dass Recyclingmaterial insbesondere durch entfallende Entsorgungskosten, geringere Materialpreise und CO₂-Einsparungen wirtschaftliche Vorteile gegenüber Naturstein bieten kann. Quantitative Berechnungen im Rahmen eines Praxisbeispiels verdeutlichten Kostenvorteile im Bereich von mehreren Tausend Euro.
Insgesamt kommt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass Recyclingbeton den konventionellen Natursteinschotter in Schotterspeichern technisch ersetzen kann, sofern eine angepasste Systemkonzeption die hygienischen Risiken ausschließt. Die Kombination von Ressourcenschonung, ökologischen Vorteilen und wirtschaftlichem Potenzial macht den Einsatz von RC-Material zu einer zukunftsfähigen Option.
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Die Rolle von Power Purchase Agreements: Unterstützungsmöglichkeiten der Commerzbank AG zur Lösung von Zugangsbarrieren für mittelständische Unternehmen
(2025)
- Diese Bachelorthesis untersucht Power Purchase Agreements (PPAs) im Kontext von mittelständischen Unternehmen und der Commerzbank AG. PPAs sind direkte Verträge zwischen Stromabnehmer und Erzeuger, die den Bezug grüner Energie und den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. Ein zentrales Element der Arbeit ist die Analyse von Zugangsbarrieren und Herausforderungen, die mittelständischen Unternehmen den Zugang zu PPAs erschweren oder verwehren. Vorab werden Ver-tragsgestaltungsmöglichkeiten und deren Auswirkung auf die Verteilung des Chance-Risiko-Profils zwischen Stromerzeuger und Abnehmer untersucht. Aus der Marktbe-trachtung können Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen dieses neuen Instru-ments gezogen werden. Die Vielzahl der genutzten Quellen aus dem Jahr 2025 un-terstreicht die Dynamik und die wachsende Bedeutung dieses aktuellen Themas. Neben der Literaturrecherche wurden semistrukturierte Experteninterviews mit zwei Spezialisten der Commerzbank AG und Vertretern von Unternehmen aus dem Ener-giesektor geführt. Dadurch wurden praxisrelevante Erkenntnisse gewonnen und mögliche Lösungsansätze entwickelt.
Die Analyse zeigt, dass PPAs für den Mittelstand eine entscheidende Möglichkeit bieten, Energiekosten zu stabilisieren und nachhaltige Strategien zu fördern. Gleich-zeitig sind mittelständische Unternehmen oft mit den technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen überfordert. Hohe Eintrittsvolumina und mangelnde Aufklärung zu Transformationsprozessen verwehren den Abschluss von PPAs. Zu-dem erhöhen globale Unsicherheiten die wirtschaftliche Belastung im Mittelstand, was sich negativ auf das Kreditrating und die Bonität auswirkt und die ohnehin be-stehenden Finanzierungshürden verschärft.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Commerzbank AG trotz begrenztem Einfluss die Zugangsbarrieren von PPAs senken und den Mittelstand aktiv in den PPA-Markt in-tegrieren kann. Das ist möglich durch gezielte Beratung, standardisierte Verträge, Vernetzung von Marktteilnehmern, individuellen Finanzierungslösungen und Koope-rationen mit spezialisierten Partnern. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Resi-lienz des Mittelstandes, unterstützt die grüne Transformation der Wirtschaft und ver-bessert die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen der Bank.
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Parallele Dateisysteme für High Performance Computing: Eine evaluierende Analyse von IBM Storage Scale (GPFS) und alternativen Lösungen hinsichtlich Architektur, Skalierbarkeit und Migrationspotenzial
(2025)
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Wirtschaftlichkeitsanalyse der Erstellung mobiler Anwendungen mittels plattformübergreifender Entwicklungsframeworks
(2025)
- Ziel
Das Ziel dieser Arbeit war es, eine Methodik zu erarbeiten, mit der mittelständische
Unternehmen plattformübergreifende Entwicklungsframeworks unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vergleichen können.
Methodik
Es wurde Wirtschaftlichkeit als das Verhältnis der Ergebnisse einer Kostenanalyse
und einer Nutzwertanalyse definiert. Die Nutzwertanalyse nach Kühnapfel (2021)
nutzte Kriterien auf Grundlage von Rieger und Majchrzak (2019) sowie dem Diskurs mit Entwicklern der ibes AG . Die Methodik wurde durch den Vergleich der
Frameworks Kotlin Multiplatform (KMP) und Flutter an einem Fallbeispiel der ibes
AG getestet. Die finale Entscheidung basierte auf den Analyseergebnissen sowie
der Betrachtung von Stärken und Schwächen dieser Frameworks.
Ergebnisse
Die Nutzwertanalyse hat sich als robust erwiesen und gezeigt, dass KMP und Flutter
nahezu gleiche Nutzwerte aufweisen. Auch die Kostenanalyse ergab ähnliche
Werte, und damit eine vergleichbare Wirtschaftlichkeit der Frameworks.
Schlussfolgerung
Die entwickelte Methodik bietet einen praxisnahen Rahmen, um ein plattformübergreifendes Entwicklungsframework für ein mittelständisches Unternehmen zu
wählen. Dadurch wird ein wenig behandelter Aspekt der Forschung vertieft.
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Analyse und Konzeption einer App zur Verwaltung und Visualisierung von Informationen auf Geodatenkarten
(2025)
- Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Konzeption eines Open Data Portals für Städte, die sich keine eigene Lösung zur Veröffentlichung von geodatenbasierten Informationen leisten können. Ziel ist die Entwicklung einer Anwendung, die als unabhängiger Viewer fungiert. Die Software ermöglicht die Übernahme von Geodaten aus bestehenden Online-Portalen ohne direkte Datenabfrage. Stattdessen können Nutzer eigene GeoJSON-Dateien hochladen, verwalten und mit öffentlich verfügbaren Kartenlayern visualisieren.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der gleichzeitigen Unterstützung mehrerer Dateiformate sowie einer möglichen Verwaltungsfunktion zur Organisation der Datensätze. Es wird untersucht, welche Technologien für eine performante und nutzerfreundliche Implementierung geeignet sind und wie die Architektur flexibel für verschiedene Frameworks eingesetzt werden kann.
Die Ergebnisse dieser Arbeit bilden die Grundlage für die Entwicklung eines skalierbaren und barrierefreien Open-Data-Portals, das eine einfache und kostengünstige Bereitstellung von Geodaten ermöglicht.