Studienbereich Wirtschaft
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Performance Controlling für aktivgemanagte Multi Asset Fonds – Konzepterarbeitung am Beispiel der Fondsfamilie Leipziger Vermögensstrategie
(2025)
- ie vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Konzepts zum Performance Controlling für aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds am Beispiel der Fondsfamilie „Leipziger Vermögensstrategie“. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Qualität des Fondsmanagements mithilfe geeigneter Steuerungsgrößen, Benchmarks und Attributionsanalysen valide erfassen und transparent darstellen lässt.
Ausgangspunkt ist die theoretische Fundierung durch die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz (1952) sowie durch zentrale Modelle der Performancemessung, wie Sharpe Ratio, Treynor Ratio und Jensen’s Alpha. Diese Kennzahlen ermöglichen eine risikoadjustierte Bewertung von Fondsrenditen und dienen als Grundlage für den Vergleich mit relevanten Benchmarks. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Performanceattributionsanalyse nach Brinson et al. (1986), welche die aktive Rendite in Allokations-, Selektions- und Interaktionseffekte zerlegt und damit die Managementleistung differenziert messbar macht. Zudem werden regulatorische Rahmenbedingungen wie MiFID II, PRIIPs und die Offenlegungsverordnung (SFDR) berücksichtigt, die die Anforderungen an Transparenz und Vergleichbarkeit wesentlich prägen.
Methodisch kombiniert die Arbeit quantitative Simulationen von Kennzahlen und Attributionsanalysen mit einer qualitativen Fallstudienbetrachtung der Sparkasse Leipzig. Die Untersuchung der drei Fondsvarianten Substanz, Balance und Potenzial zeigt, dass insbesondere die Qualität der Titelselektion ein zentraler Erfolgsfaktor für die Fondsperformance ist, während taktische Allokationsentscheidungen teilweise Schwächen aufweisen. Zudem wird deutlich, dass die Wahl und Anpassung geeigneter Benchmarks entscheidend ist, um die Managementleistung zutreffend einordnen zu können.
Auf Basis der theoretischen und praktischen Erkenntnisse entwickelt die Arbeit ein Konzept für ein Performance Controlling, das sowohl quantitative Kennzahlen als auch qualitative Aspekte der Investmentphilosophie und ESG-Kriterien integriert. Dieses Konzept unterstützt nicht nur die interne Steuerung der Fonds, sondern auch die externe Kommunikation gegenüber Anlegern und Regulatoren. Es leistet somit einen Beitrag zur nachhaltigen Professionalisierung des Fondsmanagements.
Zusammenfassend zeigt die Arbeit, dass ein fundiertes Performance Controlling Transparenz schafft, die Wettbewerbsfähigkeit aktiv gemanagter Multi-Asset-Fonds stärkt und eine evidenzbasierte Grundlage für Managemententscheidungen liefert. Für die Sparkasse Leipzig bedeutet dies die Möglichkeit, die Qualität ihrer Fondsprodukte klarer herauszustellen und sich im Wettbewerb mit passiven Anlagestrategien wie ETFs besser zu positionieren.
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Die Rolle von Power Purchase Agreements: Unterstützungsmöglichkeiten der Commerzbank AG zur Lösung von Zugangsbarrieren für mittelständische Unternehmen
(2025)
- Diese Bachelorthesis untersucht Power Purchase Agreements (PPAs) im Kontext von mittelständischen Unternehmen und der Commerzbank AG. PPAs sind direkte Verträge zwischen Stromabnehmer und Erzeuger, die den Bezug grüner Energie und den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. Ein zentrales Element der Arbeit ist die Analyse von Zugangsbarrieren und Herausforderungen, die mittelständischen Unternehmen den Zugang zu PPAs erschweren oder verwehren. Vorab werden Ver-tragsgestaltungsmöglichkeiten und deren Auswirkung auf die Verteilung des Chance-Risiko-Profils zwischen Stromerzeuger und Abnehmer untersucht. Aus der Marktbe-trachtung können Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen dieses neuen Instru-ments gezogen werden. Die Vielzahl der genutzten Quellen aus dem Jahr 2025 un-terstreicht die Dynamik und die wachsende Bedeutung dieses aktuellen Themas. Neben der Literaturrecherche wurden semistrukturierte Experteninterviews mit zwei Spezialisten der Commerzbank AG und Vertretern von Unternehmen aus dem Ener-giesektor geführt. Dadurch wurden praxisrelevante Erkenntnisse gewonnen und mögliche Lösungsansätze entwickelt.
Die Analyse zeigt, dass PPAs für den Mittelstand eine entscheidende Möglichkeit bieten, Energiekosten zu stabilisieren und nachhaltige Strategien zu fördern. Gleich-zeitig sind mittelständische Unternehmen oft mit den technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen überfordert. Hohe Eintrittsvolumina und mangelnde Aufklärung zu Transformationsprozessen verwehren den Abschluss von PPAs. Zu-dem erhöhen globale Unsicherheiten die wirtschaftliche Belastung im Mittelstand, was sich negativ auf das Kreditrating und die Bonität auswirkt und die ohnehin be-stehenden Finanzierungshürden verschärft.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Commerzbank AG trotz begrenztem Einfluss die Zugangsbarrieren von PPAs senken und den Mittelstand aktiv in den PPA-Markt in-tegrieren kann. Das ist möglich durch gezielte Beratung, standardisierte Verträge, Vernetzung von Marktteilnehmern, individuellen Finanzierungslösungen und Koope-rationen mit spezialisierten Partnern. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Resi-lienz des Mittelstandes, unterstützt die grüne Transformation der Wirtschaft und ver-bessert die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen der Bank.
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Analyse von Einsatzmöglichkeiten von KI in mittelständischen Unternehmen - eine Untersuchung am Beispiel der Schilderwerk Beutha GmbH
(2025)
- Das Ziel der Arbeit ist es, praxisnahe Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) im Projektmanagement mittelständischer Unternehmen zu identifizieren. Am Beispiel der Schilderwerk Beutha GmbH soll untersucht werden, wie ein KI-gestützter Projektleiter die Effizienz in kleinen Projekten steigern kann. Im Fokus stehen Kleinprojekte, die trotz überschaubarem Umfang oft komplexe Koordination erfordern. Häufig übernehmen Fachkräfte neben ihren Kernaufgaben auch Projektleitungsfunktionen, was zu Engpässen und Überlastung führt. Die Arbeit zielt darauf ab, organisatorische, technische und personelle Rahmenbedingungen für KI im Projektkontext analysieren. Darauf aufbauend sollen konkrete Anwendungsfälle herausgestellt werden, z.B. automatisierte Aufgabenverteilung, Terminplanung oder Erinnerungsfunktionen. Zudem wird ein Prototyp entwickelt, der exemplarisch zeigt, wie KI im betrieblichen Alltag eingesetzt werden könnte. Damit soll ein Beitrag zur praxisorientierten KI-Forschung im Mittelstand geleistet werden.
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Regionale Marktbedingungen und die Nachfrage nach gewerblichen Baufinanzierungen – Eine Analyse für den Mittelstand in Sachsen
(2025)
- Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Finanzierungssituation des Mittelstands in Sachsen mit besonderem Fokus auf Bau- und Gewerbeimmobilien zu analysieren. Dabei sollen sowohl die aktuellen Herausforderungen als auch die Chancen für Unternehmen und Banken herausgestellt werden. Insbesondere wird untersucht, wie externe Einflussfaktoren( Zinsentwicklung, Wirtschaftspolitik und regionale Unterschiede ) die Nachfrage nach Finanzierungen prägen. Zudem soll die Rolle der Öffentlichen Förderprogramme sowie deren Wirksamkeit für mittelständische Betriebe kritisch bewertet werden.
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Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Beratung von Unternehmenskunden – Entwicklung einer Beratungsunterstützung für die Sparkasse Leipzig
(2025)
- Das Ziel dieser Arbeit bestand darin, zu untersuchen, welche Aspekte der Nachhaltigkeit für die Unternehmenskundenberatung relevant sind und wie sich diese in den Beratungsprozess integrieren lassen.
Zu Beginn wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, um den aktuellen Wissensstand einschließlich der gesetzlichen Vorgaben zu ermitteln. Darauf aufbauend folgten leitfadengestützte Experteninterviews, deren Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse erfolgte. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden mit den theoretischen Ausarbeitungen verglichen, um Übereinstimmungen und Unterschiede herauszuarbeiten.
Im nächsten Schritt wurde zur Unterstützung der Kundenberatung ein Instrument entwickelt, das alle als relevant identifizierten Indikatoren für die Nachhaltigkeitseinschätzung eines Kunden berücksichtigt. Die Praxistauglichkeit dieses Instruments wurde im Rahmen eines Peer-Review-Verfahrens mit ausgewählten Fachpersonen überprüft.
Die Untersuchung ergab, dass bei der Beratung zu Nachhaltigkeitsthemen sämtliche identifizierten Indikatoren von Bedeutung sind. Die Integration von ESG-Aspekten sollte vorzugsweise indirekt über bekannte Anhaltspunkte erfolgen, da eine direkte Ansprache in den meisten Fällen keine Wirkung zeigt. Das allgemeine Interesse an Nachhaltigkeit nimmt nicht zu, was im Wesentlichen auf verschobene Berichtspflichten zurückzuführen ist.
Insgesamt konnten durch die Arbeit wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte identifiziert und verortet sowie praxisorientierte Möglichkeiten zur Integration in den Beratungsprozess aufgezeigt werden.
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Optimierungspotenziale und Implementierungsstrategieneines ISO 50001-konformen Energiemanagementsystems: Eine Fallstudie bei der ABUS Pfaffenhain GmbH
(2025)
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Ansätze zur Verbesserung der Material- und Lagerwirtschaft am Beispiel des Bauhofes der Karl Köhler Bauunternehmung GmbH & Co. KG
(2025)
- In dieser Arbeit werden die theoretischen Grundlagen der Material- und Lagerwirtschaft erläutert, sowie anschließend die aktuellen Prozesse auf dem Bauhof der Karl Köhler Bauunternehmung GmbH & Co. KG dargestellt und daraus folgende Schwachstellen verdeutlicht. Anschließend werden Verbesserungsmöglichkeiten bzgl. des Personals, der Digitalisierung und der Lagerstruktur aufgezeigt und gezielt auf die Schwachstellen angewendet. Als Ziel stehen Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Material- und Lagerwirtschaft im Vordergrund.
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Unternehmenskultur und ihr Einfluss auf die Innovationstätigkeit - Eine empirische Analyse anhand der GEALAN Fenster-Systeme GmbH
(2024)
- Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage „Wie innovationsfördernde ist die Unternehmenskultur der GEALAN Fenster-Systeme GmbH gemäß des Organizational Culture Assessment Instruments (OCAI)?“. Als Primärquelle wurde das "Competing Values Framework" von Cameron und Quinn herangezogen, auf dessen Basis das OCAI von Cameron und Quinn entwickelt wurde, welches als Instrument zur Evaluierung der Unternehmenskultur etabliert ist. In einem ersten Schritt werden die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskultur nach Edgar H. Schein sowie die Merkmale einer Innovationskultur dargelegt. Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, die Anwendbarkeit des OCAI zu überprüfen, welches im angloamerikanischen Raum entwickelt wurde, auf ein deutsches Unternehmen.
Im Rahmen der empirischen Erhebung wurden die Mitarbeiter der GEALAN durch das OCAI zu ihrer Wahrnehmung der gegenwärtigen sowie ihrer präferierten Unternehmenskultur befragt. Die Resultate legen nahe, dass die Ad-hoc-Kultur gegenwärtig vorherrscht, wobei ein verstärkter Fokus auf Klan- und Hierarchie-Kultur gewünscht wird. Der geringste Anpassungsbedarf besteht hinsichtlich der Marktkultur. Die statistische Auswertung ergab signifikante Unterschiede zwischen den Funktionsbereichen und Arbeitsorten, insbesondere hinsichtlich der Einschätzung der aktuellen Unternehmenskultur. Des Weiteren konnten signifikante Unterschiede in Bezug auf das Geschlecht, die Betriebszugehörigkeit sowie das Alter festgestellt werden.
Die vorliegende Arbeit gewährt wertvolle Einblicke in die Komplexität und Interdisziplinarität der Unternehmenskultur sowie deren Einfluss auf das Innovationsgeschehen im Unternehmen. Die mittels Fragebogen gewonnenen Ergebnisse demonstrieren die kulturellen Präferenzen der Mitarbeitenden von GEALAN sowie deren Wahrnehmung der aktuellen Unternehmenskultur. Die Auswertung erlaubt die Identifikation von Unterschieden zwischen den Einflussvariablen. Dies bildet eine fundierte Basis für zukünftige Diskussionen und Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur im Kontext von Innovation.
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Cross-Selling als Instrument der Kundenbindung bei der Horbach Wirtschaftsberatung GmbH Philipp Rositzka
(2025)
- siehe Arbeit
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Die Rolle von Banken bei der Finanzierung junger Unternehmen - eine Analyse
(2025)