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Einsatzmöglichkeiten von Elektroofenschlacke in ungebundenen Oberbauschichten des Straßenbaus am Beispiel der Ausbaumaßnahme B 281 Neustadt Orla
(2017)
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Melissa Wolfram
- Das gesteinsähnliche Material Elektroofenschlacke ist ein unvermeidbares Nebenprodukt der Stahlerzeugung aus Stahlschrott und fällt im Stahlwerk Thüringen im 45-Minuten-Takt an. Aufgrund ihrer Eigenschaften eignet sich die Elektroofenschlacke zur Weiterverwendung als Gesteinskörnung im Straßenbau. Mangelnde Bekanntheit und ein geringfügiger Einsatz machen das Material in Fachkreisen zu einem sehr umstrittenen Baustoff. Bedenken bezüglich Herkunft und Eignung als Baustoff stehen hierbei im Vordergrund. Jedoch könnte die Elektroofenschlacke eine wertvolle, ressourcenschonende Alternative zu natürlichen Gesteinskörnungen darstellen. Aus diesem Grund bestand das Ziel der Arbeit in der Untersuchung der Eignung von Elektroofenschlacke als Straßenbaumaterial. Ein besonderer Wert lag hierbei auf der Umweltverträglichkeit des Materials. Des Weiteren sollten Vor- und Nachteile aus bautechnischer Sicht ermittelt werden, was eine Erarbeitung von Methoden zur Minimierung der ermittelten Nachteile nach sich zog. Schlussendlich sollten Aussagen über den konkreten Mehrwert für das ausführende Bauunternehmen getroffen werden. Unabdingbar war hierbei die Arbeit mit Gesetzestexten, Normen, Regelwerken und Vorschriften, welche als Hauptquellen der Arbeit dienten.
Anhand der im Rahmen der Arbeit durchgeführten Untersuchungen und Analysen konnte keine Umweltgefährdung durch die Verwendung von Elektroofenschlacke als Baustoff festgestellt werden. Viel mehr eignet sich das Material aufgrund seiner Eigenschaften und der Erreichung sehr hoher Standfestigkeitswerte sehr gut als Straßenbaustoff und bietet sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer deutliche wirtschaftliche Vorteile durch den geringen Einkaufspreis. Lediglich der Einbau des Materials gestaltet sich nachteilig im Gegensatz zu vergleichbaren Gesteinskörnungen.
Schlussfolgernd konnte festgestellt werden, dass der Einsatz von Elektroofenschlacke die Möglichkeit bietet, verantwortungsbewusst und ressourcenschonend im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zu bauen. Möglichkeiten zur Optimierung der Verdichtung wurden aufgezeigt und können zukünftig angewendet und weiter entwickelt werden.
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Optimierung von Planung und Bauvorbereitung zur Vermeidung von Bauzeitverlängerung und Kostenerhöhung in der Ausführung
(2017)
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Stefanie Grell
- Dem Planer ist in der Baupraxis ein gesundes Maß an Risikoabsicherung anzuraten, da der Aufwand stets im realistischen Verhältnis zu den dadurch entstandenen Kosten stehen sollte. Die örtlichen Gegebenheiten führen oftmals zu Planungsänderungen. Hierbei kann eine kreative Umsetzung der Anforderungen des Bauherrn und der Verzicht auf strikte Planung bis ins kleinste Detail “vor Ort“ Abhilfe schaffen. Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Aspekt der verbesserten Planung von Baumaßnahmen. Die vollständige Beachtung bekannter Risikofaktoren kann durch Hilfsmittel wie z.B. Checklisten während der Planung sichergestellt werden.
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Bemessung eines Stahlgitterturmes nach Eurocode 3 mit Variantenuntersuchung zu den Stabilitätsnachweisen
(2017)
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Tino Mössl
- Die Bemessung der Eckstiele und Diagonalen wurde anhand verschiedener Nachweisverfahren miteinander verglichen. Das Nachweisverfahren nach DIN EN 1993-3 ist im Vergleich zur DIN EN 1993-1 anwenderfreundlicher und wirtschaftlicher.
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Gegenüberstellung der Normänderungen IATF 16949/2016 und damit verbundene Maßnahmen eines kleinen mittelständigen Unternehmens
(2017)
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Marcel Tshischkale
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Erarbeitung eines Leitfadens für die effektive und vertragskonforme Nachtragserstellung bei Generalunternehmer – Bauverträgen der Dresdner Industrie- und Wohnungsbau GmbH
(2017)
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Anton Petasch
- Anlässlich der zunehmenden Bedeutung des Nachtragsmanagements in der Bauwirt-schaft und auch innerhalb der Bautätigkeit der Dresdner Industrie- und Wohnungsbau GmbH, insbesondere im Bereich des Schlüsselfertigbaus, wurde die genannte The-matik in der Diplomarbeit aufgegriffen und vertieft.
Zunächst erfolgte die Darstellung der bauvertraglichen Grundlagen mit den möglichen Pauschalvertragsarten und das Aufzeigen von Unternehmereinsatzformen des Bau-unternehmens innerhalb der Vertragsverhältnisse gegenüber dem Bauherrn, Planern und Nachunternehmen. Als weitere elementare Basis für das Nachtragswesen wurden zunächst die Anspruchsgrundlagen bei Mengenänderungen, Leistungsänderungen und zusätzlicher Leistung nach BGB- und VOB-Regelungen untersucht und ausgear-beitet. Als Quellen dienten Fachbücher des privaten Baurechts und Fachzeitschriften. Unter diesem Aspekt sollte auch auf das ab dem 01.01.2018 geltende, neu gefasste BGB und speziell auf das darin erstmalig geregelte Bauvertragsrecht eingegangen werden. Eine Gegenüberstellung dessen zu den VOB-Regelungen unter gleichen Ge-sichtspunkten ergibt, dass die Anordnungs- und Vergütungsrechte des AG bzw. des AN gewissermaßen angeglichen wurden: der AG erhält ein weitreichendes und na-hezu uneingeschränktes Eingriffs- und Anordnungsrecht, der AN im Gegenzug das Recht auf entsprechende Vergütung.
Im weiteren Vorgehen erfolgte eine Analyse des betriebsinternen Nachtragsmanage-ments vergangener schlüsselfertiger Bauprojekte. Daraus konnten die häufigsten Ur-sachen für Nachträge und ferner auch die Ursachen für die Abweisung und Kürzung von Nachtragsforderungen resümiert werden.
Auf diesen Erkenntnissen aufbauend war es Ziel der Diplomarbeit, ein Hilfsmittel für den betriebsinternen Gebrauch durch den Bauleiter oder Baukaufmann zu erstellen,
um mögliche Nachtragssachverhalte strukturiert aufzuarbeiten und schließlich einen Nachtrag mit allen Nachweisen nachvollziehbar erstellen zu können. Basis hierfür bil-det die Ausarbeitung einer grundlegenden Vorgehensweise bei der Erfassung, Verar-beitung und Erstellung von Nachträgen.
Realisiert wurde dies im ersten Schritt durch die Checkliste zur Prüfung der Nachtrags-voraussetzung. Erst nach kausaler Aufarbeitung des Sachverhaltes (Vorliegen einer Anspruchsgrundlage und erkennbare Auswirkungen auf Vergütung und/oder Bauzeit) kann mit der inhaltlichen Prüfung in Form des Leitfadens zur Nachtragserstellung fort-gesetzt werden. Die entwickelten Elemente bieten Ansätze, um diese bei deren prak-tischer Anwendung an die bauvorhabenspezifischen Gegebenheiten anzupassen.
Die Zielsetzung, ein praxisorientiertes Hilfsmittel zu erschaffen, konnte erfüllt und durch die Erweiterung mittels der Checkliste erweitert werden.
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Energetische Konzipierung verschiedener versorgungstechnischer Anlagen- varianten zur energetischen Sanierung einer Veranstaltungshalle inklusive einer Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie einer Umweltverträglichkeitsbetrachtung
(2017)
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Alexander Scholz
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Produktionsoptimierung bei der Montage von VL3 Antriebswellen aufgrund von n.i.O. Fügungen der Welle-Nabe Verbindung
(2017)
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Matthias Belohaubek
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Verbesserung der mechanischen Stabilität von einem Radiallaufrad VRZ 800/40/1 bei Drehzahlsteigerung
(2017)
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Richard Trommler
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Möglichkeiten der Nutzung von Ertragssteigerungspotentialen im After-Sales-Bereich
(2017)
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Jonas Jarschewski
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Konzeption einer Umlaufanlage für verschiedene Produktgruppen eines Betonfertigteilwerks
(2017)
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Sascha Schnabel
- Das Produktproduktionsprogramm der H+L Baustoff GmbH umfasste die Herstellung von Wand,- Decken- und Treppenelementen sowie individuell geformte Sonderfertigteile. In den letzten Jahren entwickelten sich verschiedene technische Lösungen im Bereich der Fertigteilbranche heraus. Die Entwicklung brachte weitere Produkte für verschiedenste Konstruktive Anwendungsgebiete hervor.
Die Auswirkungen dieser Entwicklung zeigten sich deutlich an dem aufkommenden Fremdeinkauf der H+L Baustoff GmbH, in Bezug auf die Erstellung verschiedener Bauvorhaben. So entschloss man sich das bestehende Produktionsprogramm um die Produkte Massiv- und Doppelwand sowie der Elementdecke zu erweitern.
Die Problemstellung dieser Entscheidung entsprach der eigentlichen Herstellungs-aufgabe der genannten Produkte. Desweitern sollte die Masse an Fremdeinkauf verringert und die Angebotsvielfalt erhöht werden.
Ziel dieser Arbeit war es die verschiedenen Herstellungsschritte zu untersuchen und einen Herstellungsablauf zu erzeugen. Dabei soll das prozessorientierte Produktionsverfahren einer Umlaufanlage umgesetzt werden. Infolge dieser Betrachtung wurde ein Anlagenlayout erstellt, welches die Herstellung von Massiv- und Doppelwand, sowie Elementdecke ermöglicht.
Auf dieser Grundlage ist es empfehlenswert, Untersuchungen in Zusammenhang mit der Herstellung von Betonfertigteilen als gesamtes System durchzuführen. Weiterführende Untersuchungen könnten auf die Planung einer taktgenauen Produktionsreihenfolge, oder die Betrachtung Kostentechnischer Gesichtspunkte eingehen.